Schmerzfrei und beweglich durch extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

… besonders in Kombination mit Chirotherapie und Osteopathie!

Die extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine innovative und erfolgreiche Methode zur Behandlung einer Vielzahl von schmerzhaften Krankheitsbildern. Mit Hilfe dieser Behandlung können krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Gelenkkapseln, Muskeln und Knochen beseitigt werden.
Häufige Einsatzgebiete der Stoßwellentherapie sind:

In den letzten Jahren wurden viele Studien zur Stoßwellenbehandlung veröffentlicht, so dass mittlerweile ein hoher wissenschaftlicher Erprobungsgrad für diese Methode vorliegt. Anders als bei der Schmerztherapie mit Tabletten, Injektionen oder gar Operationen ist die Behandlung nahezu nebenwirkungsfrei!
Voraussetzung ist eine gründliche ärztliche Abklärung und Beachtung der raren Kontraindikationen (z. B. bösartige Tumore, gewisse rheumatische Erkrankungen).

Wirkungsweise

Mittels der fokussierten Stoßwelle können oberflächliche und tiefliegende Schmerzpunkte an Muskeln und Sehnen zielgenau behandelt werden.
Die radiale Stoßwelle dient mit ihrer fächerförmigen Energieausbreitung der Behandlung größerer Körperbereiche. Mit der Kombination beider Varianten können schmerzende und krankhaft veränderte Gewebe wie Muskeln, Sehnen und Ansatzstellen an der empfindlichen Knochenhaut sehr gut behandelt werden.

Es sind über 15 verschiedene Effekte im Gewebe nachweisbar; die wichtigsten sind:

Wie läuft eine Behandlung ab?

In unserer Praxis kombinieren wir die schonenden Methoden der manuellen Therapie (Osteopathie und Chirotherapie) mit der Stoßwellentherapie.

Beispiel Fersensporn

Der gründlichen Anamnese (z.B. Körperhaltung im Beruf, Bewegungs- und Sportgewohnheiten, vorangegangene Unfälle/Verletzungen) folgt die manuelle Untersuchung des Bewegungsapparates in Bezug auf Beckenstellung, Beinlängendifferenz, Hüft-, Knie- und Sprunggelenke sowie Muskelverkürzungen.
Eine Ultraschalluntersuchung deckt  krankhafte Veränderungen an Achillessehne, Ferse und Fuß-Faszie auf.
Auf diese Art werden Verletzungen oder Schäden ausgeschlossen, die eine andere Therapie benötigen.

Behandlung

Zunächst werden die oft zugrundeliegenden Fehlstellungen bzw. Blockierungen von Gelenken mit schonenden Grifftechniken behoben.
Anschließend suchen wir mittels der fokussierten Stoßwelle am Schmerzgeschehen mitverantwortliche, sogenannte Triggerpunkte auf. Diese finden sich beim Fersensporn oft in der Waden- und hinteren Oberschenkelmuskulatur.
Mit der Energie der fokussierten Stoßwelle werden die Punkte „gelöst“ und der schmerzhafte, vielleicht sogar verkalkte Sehnenansatz an der Ferse behandelt.
Daraufhin kommt die radiale Stoßwelle zum Einsatz: Fußsohle und Wadenmuskulatur werden flächig behandelt um die Muskelspannung herabzusetzen.
Abschließendes Anbringen von Kinesiotapes und die individuelle Anleitung zu speziellen Dehn- und Kraftübungen begünstigen die Heilung.

Wie lange dauert so eine Behandlung?

Für die erste Untersuchung müssen ca. 45 Minuten eingeplant werden.
Eine Behandlungssitzung dauert in der Regel 20-30 Minuten.
Beim Fersensporn reichen meist 3-6 Behandlungen aus.
Ziel der vielschichtigen Therapie ist die rasche und anhaltende Wiederherstellung Ihrer schmerzfreien Beweglichkeit.

Kosten

Private Krankenversicherungen erstatten die Behandlung in den meisten Fällen, gesetzliche Krankenkassen hingegen nicht.
Auf Anfrage erstellen wir Ihnen unter unten genannten Kontaktdaten gerne einen Kostenvoranschlag.

radiales und fokussiertes Stoßwellengerät

Die von uns verwendeten Handstücke des radialen (links) und des fokussierten Stoßwellengerätes. Gelb-orange zeigt schematisch die Energieausbreitung im Gewebe.

Behandlung der rechten Schulter mit radialer Stoßwelle

Behandlung der rechten Schulter mit radialer Stoßwelle.

 Behandlung eines Triggerpunktes an der linken Schulter mit der fokussierten Stoßwelle

Behandlung eines Triggerpunktes an der linken Schulter mit der fokussierten Stoßwelle.

Behandlung an der Kniescheibensehne (fokussierte Stoßwelle)

Behandlung an der Kniescheibensehne (fokussierte Stoßwelle).